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Jetzt wird es spannend…

Der unglaubliche Sommer 2018 hatte doch ein Ende. Es hat irre viel Spaß gemacht mit allen Crewmitgliedern zu segeln. Kopenhagen war ein wunderbarer Hotspot in diesem Sommer und auch wenn wir viel weiter nach Norden segeln wollten, was die damaligen Windrichtungen zu verhindern wusste, werden wir im kommenden Jahr noch einmal nach Nordosten aufbrechen. So versuchen wir noch einmal Utklippan zu erreichen. Wer also Lust hat dabei zu sein, im Dezember werde ich den neuen Törnplan einstellen. Doch was sind die News? WIR BAUEN DAS SCHIFF UM! Hier an dieser Stelle werden wir davon berichten was wir alles umsetzen konnten. Begonnen haben wir damit, die beiden Vorschiffskabinen auszubauen. Der Plan ist, eine große Vorschiffskabine mit einem Doppelbett entstehen zu lassen. Im Bettkasten des Doppelbettes sollen die Dinge verschwinden, die jetzt in den Arbeitskojen liegen. So bleiben immer noch 8 Schlafplätze in 4 Kabinen. Eigentlich 9, wenn man die Ersatzkoje im Vorschiff noch dazuzählt. Von diesem Anblick müssen wir uns verabschieden... Das Bild das sich im Moment bietet... Die Trennwand ist raus. Ebenso die Decke und die Kojen. Klar ist, es wird ein spannender Weg. Ein schönes Wochende wünsche ich euch.

Nachtrag – Stralsund – Stettin

Segeltour  rund um Rügen, Swinemünde, Oderhaff, Stettin     25.07. – 31.07.2016 Skipper: Karl, Techniker: Jens, Crew: Dirk, Axel, Karsten, Reiner, Cordula und Falko Am 24.07. traf sich die Crew zum Auftaktabendessen am Stralsunder Küttertor in der Gaststätte „Torschließerhaus“ (sehr zu empfehlen -> historisch gestaltet und gutes Essen).
  1. Etappe Stralsund – Hiddensee/Kloster 25.07.16
Abfahrt 11:00 Uhr mit Sonnenschein und wenig Wind. Wir mussten Motoren bis zur Südspitze von Hiddensee, dann kam endlich Wind. So konnten wir durchsegeln bis auf Höhe Kloster, westliche Seite. Hier ankerten wir und erlebten einen prima Sonnenuntergang.  Ein Großteil der Crew umrundete „Gotland“ schwimmend 5 mal. Das Wasser war relativ kalt, gefühlte 15 Grad -> sollten aber 18 Grad sein. Zum Abendessen gab es Thailändische Curry-hühnerpfanne.  
  1. Etappe Hiddensee/Kloster – Sassnitz 26.07.16
Abfahrt früh um 06:30 Uhr bei leichtem Niesel und fast keinem Wind. Auf der Höhe Kap Arkona besserte sich das Wetter zusehends. Mehr Sonne und mehr Wind brachten uns schneller voran und uns Gute Laune. Auf der östlichen Seite von Rügen dann herrlichstes Segelwetter bei Windstärke 5 und einer Geschwindigkeit von um die 7 Knoten. Gegen 16:00 dann Einfahrt in die neue Marina von Sassnitz. Skipper Karl und Dirk besuchten am Abend die „weiße“ Altstadt von Sassnitz. Zum heutigen Abendessen wurden Steak’s und Würste gegrillt. Die Crew brachte es wirklich fertig (irrtümlicherweise) dem Griller Axel ein alkoholfreies Bier zur Versorgung zu bringen. Beim gemütlichem Zusammensein nach dem Essen betätigte sich unser Skipper als Möwenschreck. Mit einer selbstgebauten Schleuder versuchte er Möwen zu vertreiben die ganz schön nervten. Nach dem er von unserer Crew im Jahr 2012 auf unserer Tour den Spitznamen „Karl der Schärenschleifer“ erhielt, verdiente er sich heute die Ehrung „Karl der Möwenschreck“. Auf unserem weiteren Weg kam noch zwei weitere Titel dazu. Das aber später.  
  1. Etappe Sassnitz – Usedom/Kröslin 27.07.16
Abfahrt 11:15 Uhr aus Sassnitz bei schwachem Wind und regnerischem Wetter. Auf Höhe Göhren endlich Wind mit Stärke 4-5 und schönem Segeln, aber auch teilweisem Regen. Wir wollten in den Nordhafen von Peenemünde, Einfahrtstiefe sollte 4,10 m sein. Bei der Einfahrt hatten wir aber Grundberührung im Schlick. Auf Grund der schnellen Reaktion vom Skipper und Jens konnten wir uns schnell rückwärts aus dem Schlick befreien. Und schon hatte unserer Skipper den nächsten Titel weg -> „Karl der Schlickschleifer“. Nächster Hafen ist Kröslin wo Karl unser Skipper , der immerhin schon über 17 Jahre segelt, das erste Mal in eine Box rückwärts einparkt. Und das im 1.Versuch mit vollem Erfolg. Somit erhielt er von uns Titel Nummer 4 -> „Karl der Schiffsrückwärtseinparker“. Zum Abendessen gab es heute Ungarisches Gulasch mit Spirelli. Am Abend wurden dann die gotländischen Schachmeister-schaften von Falko und Karl eröffnet. Die ersten 3 Partien endeten 2 : 1 für Falko. Kröslin ist ansonsten ein mondäner, aber hübscher, ruhiger und sauberer Hafen.  
  1. Etappe Usedom/Kröslin – Swinemünde 28.07.16
Ausfahrt aus Kröslin um 8:15 Uhr. Der Start aus dem Liegeplatz vorwärts funktionierte hervorragend. Die Fahrt führte parallel zur Insel Usedom, an der Insel Ruden vorbei, mit wenig Wind und nur motoren. Etwa auf Höhe Zinnowitz kam endlich etwas Wind, wodurch Segeln möglich war. Die Geschwindigkeit lag aber nur zwischen 2 und 3,5 Knoten. Die weitere Anfahrt zum Hafen in Swinemünde war im Weiteren unspektakulär. Etwa 1 sm hinter der Einfahrt in die Oder lag der mit EU-Mitteln errichtete Hafen auf der rechten Seite. Dort trafen wir gegen 16:30 Uhr ein. Berauschend fanden wir den Hafen nicht, weil von unserem Liegeplatz aus die Wege zu den Einrichtungen sehr weit waren (600 – 1000m). Dazu war das Umfeld des Hafengeländes nicht sehr einladend. Auf der angrenzenden Wiese tummelten sich tausende Mücken, die uns am Abend ganz schön nervten. Das heutige Abendessen bestand aus Nudeln/Bolognese und wie immer dazu ein gepflegtes Bier. Am Abend machte sich Karl nochmals auf den Weg, um die Promenade von Swinemünde unsicher zu machen. Gefallen hat es ihn dort aber überhaupt nicht. Der Rest der Crew spielte, wie schon zu anderen Gelegenheiten Doppelkopf.  
  1. Etappe Swinemünde – Ueckermünde 29.07.16
Für den heutigen Tag war zu mindestens bis Mittag schlechtes Wetter angesagt. Zum Glück donnerte und regnete es früh um 04:30 Uhr nur für eine halbe Stunde. Dann war das Theater vorbei. Ablegen um 08:00, um die Strecke nach Ueckermünde bis 17:00 Uhr zu schaffen.  Abfahrt von Swinemünde bis zum Stettinerhaff leider fast ohne Wind und 2 kleinen Schauern. Der Teil im Kanal gehört früher zur „Kaiserfahrt“, wo der Kaiser von Stettin aus zur Ostsee „fuhr“.  Im Stettinerhaff dann endlich Wind. Hier konnten wir noch etwa 2,5 h segeln, was unser Skipper zu einem Training des Wendemanövers ausnutzte. Nach 3 Versuchen sah das schon ganz gut aus. Die Einfahrt in die Uecker zum Hafen war relativ schmal und am Anfang auch nicht sehr tief. Es fehlten wohl noch 30 cm und wir wären im Sand gelandet. Dafür sahen die Natur, der Strand und eine Marina mit Ferienwohnungen sehr annehmbar aus. Etwa 1 sm etwa mussten wir noch bis in das Zentrum der Kleinstadt tuckern. Fast mitten in der Stadt fanden wir am ehemaligen Grenzabfertigungsgebäude (nach Polen) neben einem Ausflugsdampfer einen schönen Liegeplatz. 20 m entfernt war ein großes Zelt für den Fischverkauf. Karsten bereitete herrliche Bratkartoffeln vor und wir holten uns dazu Fisch. Weil der Hafenmeister im Rathaus nicht aufzutreiben war und auch den Hafenbereich nicht besuchte, blieb uns die Liegeplatzgebühr erspart. Strom war vorhanden und auf Grund der guten Beziehungen von Reiner zu der Chefin des Fischverkaufs, bekamen wir den Schlüssel zu der Toilette im Grenzabfertigungsgebäude. Insgesamt hat es hier uns sehr gut gefallen.  
  1. Etappe Ueckermünde – Stettin 30.07.16
Ausfahrt um 08:40 Uhr aus einem gastlichen Hafen. Im Stettinerhaff bekamen wir gleich von Anfang an Wind und kamen bei Geschwindigkeiten von 4-6 Knoten ganz gut voran. In der Mitte des Haff’s  kamen wir wieder auf die Strecke der „Kaiserfahrt“, welche dann bis Stettin ging. Auf polnischer Seite waren viele Reusen, wodurch der Rudergänger vollste Konzentration benötigte. Am Ende des Haff’s ging es dann in die Westoder kanalmäßig weiter. Jetzt waren es noch etwa 10 sm bis Stettin. Solange auf beiden Seiten noch Natur war, ließ sich die Fahrt noch gut an. Als aber auf der Steuerbordseite die Industrieanlagen anfingen, war es kein schönes Bild mehr. Richtiges Kontrastprogramm, Backbord Natur pur und Steuerbord genutzte und verfallene Industrieanlagen. Das dauert etwa 1 Stunde, wobei wir im Kanal teilweise segeln konnten. Endlich waren wir, fast unterhalb des Schlosses, im Hafen angekommen und bogen in eine, auch durch EU-Mittel errichtete neue Marina (vielleicht 1-2 Jahre alt) ein. Der Hafen ist relativ klein, aber der Ausblick auf historische Gebäude ganz gut. Zum heutigen Abendessen lud dann der Skipper mit seinem selbst gekochtem Essen ein. Der Name ist nicht bekannt, aber die Zutaten in etwa: Spaghetti, Knoblauch, Auverginen, Ölsardinen, Paprika und Chili. Das war für einige der Crew in der Kombination das erste Mal. Karl unternahm dann auch als Einzigster mit dem Fahrrad eine kleine Stadtrundfahrt zum Abschluss des Abends. Am nächsten Morgen war dann gegen 11:00 Uhr Crewwechsel. Bis dahin wurde gefrühstückt, sauber gemacht und die beiden Schachspieler beendeten die letzte Partie mit einem Sieg für Karl, wodurch die Meisterschaft 2 : 2 endete. Also wird die Meisterschaft im nächsten Jahr fortgesetzt, wahrscheinlich auf Gotland in der Gotland IV. In der Summe hat es der gesamten Crew gefallen. Das Wetter hat mitgespielt, in Bezug auf Sonne und Wind, keiner ist verhungert, nur beim Bier mussten wir noch 2-mal nachkaufen, weil der Kleinste den größten Durst hatte (Namen werden nicht genannt). Wir hoffen im nächsten Jahr tatsächlich mit der Gotland IV im Gebiet von Gotland segeln können und freuen uns jetzt schon darauf.  

Straff im Haff

Ueckermünde erwacht. Rosi's Fischbrötchen-Stand bedient die, die morgens schon mit Fisch starten wollen. Oder mit Bier. Wir mögen lieber die leckeren Ostbrötchen vom Bäcker und unseren Apfelkaffee.  Dann raus und ab ins Haff. Kaum sind wir draußen, verdichten sich die Wolken und das Meer zu einem einzigen Grau. Dann 5 Windstärken und Regen. Dann Stellnetze so eng an der Fahrrinne, dass man die Fische schon sehen kann. Dann hoch an den Wind Richtung Oder. Immer die Stellnetze im Blick kreuzen wir mit kurzen Schlägen straff Richtung Eingang Kaiserkanal. Als wir an den schlimmsten Stellnetzvarianten vorbei sind und freies Wasser erreichen nimmt der Wind zu und wir kommen gut voran. Am Eingang zum Kaiserkanal sichten wir eine Segelyacht, ein polnisches SAR und die polnische Küstenwache im kleinen Motorboot. Offensichtlich hat die Yacht ein Problem. Wir segeln ins Fahrwasser und nehmen das Groß runter. Fock raus und drehen in Richtung Eingang Kaiserkanal. Dort kommt gerade ein riesiges Schwimmponton heraus. Wir beschließen zu warten bis die Einfahrt frei wird und segeln am Kanal lang. Der Wind weht mit 5 Bft und es regnet und regnet. Plötzlich steht die Gotland auf der Stelle unter geblähter Fock. Tiefe noch 2,50m. Stellnetze sind keine zu sehen. Die üblichen Fischerfähnchen - aber da sind wir nicht durchgesegelt. Die Oder schiebt uns Richtung Land und der Wind macht mit. Mittlerweile stellt sich heraus, dass wir straff mit 2kn vor Treibnetz segeln. Die Maschine dürfen wir nicht benutzen, da zu befürchten ist, dass das Netz in der Schraube hängt. Eine abgeranzte Colaflasche taucht am Heck auf und folgt uns. Durch winken und hupen versuchen wir den SAR und die Behörden auf uns aufmerksam zu machen. Sie kommen in unsere Richtung und  fahren wieder. Haben sie uns wahrgenommen? Sie fahren mit der anderen SY in den Kanal. Wir treiben hinterher. Erst einmal in den Kanal. Der ist lang und etwas ruhiger. Also Anker klar und hoffen, dass man im Kanal den Anker fallen lassen kann um nachzusehen was los war. Mittlerweile kommt der SAR in unsere Nähe. Wir bedeuten ihm unser Problem. Haben sie uns verstanden? Sieht nicht so aus. Sie bleiben auf Distanz. Links im Kanal ist ein Anleger. Dort könnte man hindriften. Wir versuchen es. Die polnische Küstenwache nähert sich nun uns vorsichtig von Achtern und fischt unseren Treibanker hoch.  Mehrere Nylonseile mit Haken bewährt kommen zum Vorschein und ein Rest Netz. Sie schneiden - wir treiben. Der Fluss ist zu schnell und wir erreichen den Anleger nicht. In dem Moment werden wir befreit und die Gotland nimmt Fahrt auf. Wir testen noch die Maschine und alles scheint in Ordnung. Wir bedanken uns und erholen uns von dem Schrecken. Anscheinend ist die vorher zu rettende SY auch in diesem treibenden Netz gefangen gewesen, dass uns dann auch "gefischt" hat. Nun segeln wir vor dem Wind durch einen verregneten Kanal nach Swinemünde. Alles ist nass, klamm und kalt.  Eine letzte Motorfährensituation mit drei kreuzenden Kanalfähren wird gemeistert und dann gibt es am 03.August 2016 Glühwein!!! - Segelsommer ist alle. 

Taff im Haff

Der Morgen zeigt sich freundlich in Ziegenort. Leider ist um 6 Uhr die Nacht vorbei. Son Berlina kann nich pennen und startet sein Diesel. Toll! Ein verzweifelter Versuch noch einmal einzuschlafen scheitert an der Sonne die durch das Luk in mein Gesicht scheint.  Der Bäcker bietet seeeeehr günstige Brötchen und um 9:00 Uhr verholen wir uns an die Tankstelle und werden informiert, dass der Diesel keinen Anteil Bio Diesel enthält. Wir sind nicht sauer darüber. Halten die Dichtungen länger. Dann geht's raus ins Haff und der Wind geht Werweißwohin. Wir treiben Richtung Oder und als die ersten Stellnetze unsere Aufmerksamkeit erfordern sind wir bei 3 Bft auch wieder manövrierfähig.  Wir wollen nach Ueckermünde und Stellnetze wohin man sieht. Das Ding wird taff ausgesegelt und der Wind nimmt zu. Leider der Regen auch, aber Jürgen will sein Ölzeug einem Stresstest unterziehen und wir wollen ihm natürlich gern die Möglichkeit geben. Hoch am Wind geht es durchs Haff und wir nähern uns Ueckermünde. Die Einfahrt ist schön trotz zeltender Huskybesitzer, die dort anscheinend ihr Jahrestreffen abhalten und wir folgen dem Fluss vorbei an am Ufer stehenden Fischreihern.  Fest im Stadthafen und kaum sind die Festmacher belegt, geht es zu Rosi Fischbrötchen essen. Ueckermünde ist schön. Im Hafen scheint wie immer die Sonne. Ein kleines Städtchen in dem gerade die Musikladen stattfinden.  Die Crew teilt sich. Einige gehen zuhören. Einige gehen in die Koje.

Kaff im Haff…

Uns weckt ein geschäftiges Stettin - gut manch einen die Mücken aber die Sonne scheint und der Wind weht aus Süd und zieht uns...- ach das alte Lied. Ablegen und raus auf den breiten Fluss. Ein letzter Blick aufs Schloss und dann nimmt uns der Wind mit nach Norden.  Vorbei an Werften die den Namen noch verdienen.Man hört sie. Es wird gestrahlt, geschweißt und gestrichen. Ein Meer aus Kränen jeglicher Bauart säumen das Ufer. Wir segeln mal mehr mal weniger auf diesem blauen Band und so langsam fällt der Alltag ab. Die Oder beruhigt. Langsam bleibt die Stadt zurück und die Ufer werden grüner und was ist das - sogar höher. Kurz vor Ziegenort würde man sich an die Kreidefelsen von Rügen oder Moen verorten. Die Aufschüttungen des abgebaggerten Sandes aus dem Fluss türmen sich zu riesigen Bergen an Land und erinnern einen an die Küste von Dover.  Steuerbord liegt verborgen hinter einem schmalen Vegetationsstreifen der Dammsche See. Der Wind frischt auf und es segelt sich flott Richtung Ziegenort. Der Hafen ist ein Kaff. Eines mit leisen Tönen. Ein ruhiges Fleckchen für 7 Euro!!!!! Hafengebühr. Es gibt leckere Pirogen  für kleines Geld und in der Ortsgaststätte, deren etwas ungewöhnlichem Charme man wohl nie erliegen wird, sollte man besser zwei Portionen essen. Um satt zu werden und sich immer noch über den Preis zu wundern. Es ist verdammt günstig. Während wir wir wieder am Schiff ankommen, dass zu einem Dreierpäckchen angeschwollen ist, zieht ein Gewitter über das Haff. Mit einem weithin sichtbaren Wolkenamboss.  Gemütlich dieses Kaff im Haff. Es gefällt uns hier.

Hafftage

Angekommen in Stettin in der niegelnagelneuen Marina North-East gegenüber des Schlosses der Pommerschen Herzöge.  Was uns noch fehlt ist natürlich das leckere polnische Bier. Also ab ins Galaxy Center und Bosman-Bier gebunkert. Ein Bier was in Stettin gebraut wird. Am Ende haben wir eine riesige Auswahl an polnischer Braukunst im Einkaufswagen. Danach natürlich Stadtbesichtigung. Reste der Altstadt, die Hakenterasse und diverse Kirchen werden besucht und am Ende des Nachmittags landen wir im besten Restaurant mit polnischer Küche in Stettin.  Deftiges Essen und freundliche Bedienung - alles stimmt. Zum Abschluss noch einen Miedola - einen polnischen Honig Wodka und dann ab aufs Schiff. Morgen wollen wir nach Ziegenort segeln.  Der Wetterbericht sagt uns guten Wind aus der richigen Richtung voraus. Ein bisschen Zeit verbringen wir noch im Cockpit und schauen auf das illuminierte Schloss. Zur Nacht erstrahlt dann die Brücke über die Oder in wundervollem Blau. Zufrieden dann ab ins Bett.

Kurioses aus dem Bodden in Bildern

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Polnische Kogge aus Stettin

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Ein Katzenhai in Eisen gelegt und in der Kirche aufgehangen...

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Hach, die guten alten Zeiten

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Wo der Soli hingeht...

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Immer wenn die Holländerinnen spielen - "...du hast Orangenhaut, du hast Orangenhaut, du hast, du hast, du hast ...."

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Alpha-Kevin allein in Stralsund

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Pinguine auf dem Dach

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Die linke Gasse hieß früher Arschkerbe

Reise nach Bornholm – Autor: Axel

Segeltour 2015 - 12.07. - 20.07. (Logbuch Axel) Teilnehmer: Skipper Norbert, Dirk, Falko, Reiner, Anne, Jan und Axel 12.07. Anreise in Schmarl ausklingen des Abends bei Steak, Grillwürsten und lecker Bier 13.07. Ablegen um 08:00 zur Insel Moen ideales Segelwetter bei Windstärke 4-5 der Geschwindigkeitsrekord an diesem Tag lag bei 8,4 Kn Ankunft im Hafen Klintholm gegen 16:30 Uhr Heute schafften wir 50 Seemeilen 14.07. Bei herrlichem Sonnenschein legten wir um 08:00 Uhr in Richtung Kopenhagen/Malmö ab. Fast an der Öresundbrücke, im Hafen von Skanör kamen wir nach 35 Seemeilen gegen 14:00 Uhr an. Leider war trotz des schönen Wetter wenig segeln möglich. Im Hafen von Skanör bekamen wir nur an der Hafeneinfahrt einen Liegeplatz. FB_IMG_1437500965085 Scheinbar lag hier seit gefühlten 5 Jahren kein Schiff mehr, denn der Elektrokasten war nicht einsatzbereit und durch das Salzwasser im Innern ganz schön ramponiert. Bei dem herrlichen Sonnenwetter ist ein Teil der Besatzung in der Ostsee baden gegangen. Insgesamt ein kleiner niedlicher Hafen mit Blick auf die Öresundbrücke. 15.07. In der Nacht kam Sturm auf, welcher Dirk nicht schlafen ließ. Gefühlt schlief er wohl 1 Stunde. Sorgen bereitete ihm die Vertäung des Schiffes, worum er sich in der Nacht kümmerte. Am Morgen liefen wir gegen 07:15 Uhr aus, um durch den Falster-Bro-Kanal zu fahren. Ab 09:00 wurde die dortige Brücke geöffnet, um Schiffe passieren zu lassen. Leider verpassten wir die 09:00 Zeit um 10 Minuten und mußten so eine Stunde warten. Trotz des heftigen Windes (Stärke 5-6) war das Ziel nicht zeitgenau zu erreichen. Nach 40 Seemeilen und dann leider zu wenig Wind zum Segeln erreichten wir gegen 17:00 den Hafen von Ystad. Durch einen Anruf beim Hafenmeister durch unseren Skipper, bekamen wir einen herrlichen Liegeplatz. FB_IMG_1437500958515 Ein Teil der Besatzung machte noch einen Stadtbummel. Nach dem Abendessen gegen 20:30, ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Von 100 auf Null – wir können auch mit Flaute umgehen…

Sturm auf der Ostsee und das seit Donnerstag. Weniger wohl erst am Sonnabend. Weniger? Gleich runter auf Null Windstärken sagt der Wetterbericht. Na toll!
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Es weht ordentlich an der Küste

Egal versuchen wir mal was daraus zu machen. Als erstes schlafen. Geht nicht. Das Boot zerrt an allen Leinen und deren Ächzen und Stöhnen eine ganze Nacht lang an unseren Nerven. Es heult da draußen und an Schlaf ist nur partiell zu denken. Am nächsten Morgen entscheiden wir mal Rostock genauer unter die Lupe zu nehmen. Stadt besichtigen, Logbuch kaufen und Zeit vertreiben. image Im Cittimarkt gibt es Don Papa für 27,70 Euro!!! Klare Kaufentscheidung - lass das mal den Papa machen, der Papa macht das gut. Danach geht's ab in den Stadthafen. Wir suchen eine alte Gasse mit Namen "Kehrwieder". Leider hat sie Vorwende- und Nachwendezeiten nicht überlebt. image Wir hoffen auf Besserung des Stadtbildes und gehen Richtung Innenstadt. Es wird besser. Typisch norddeutsche Patrizierhäuser wechseln sich ab mit Jugendstil. Sehr schön. Dazu eine Fußgängerzone die ihren Namen verdient. Die Marienkirche lässt uns staunen. Nicht nur der außergewöhnliche Bau und die Kanzel, sondern auch die astronomische Uhr von 1472. Ein wahres Meisterstück. image Danach Fischbrötchen und Erdbeeren und an der Stadtmauer entlang treten wir den Rückweg an. Zurück auf der "Gotland " gibt es Soljanka und die erste Hälfte von Don Papa landet in unseren Kehlen. Der Wind legt sich und eine ruhige Nacht lässt uns gut schlafen. Nach einigen Mühen den Fockschlauch herunter zu bekommen, starten wir um 8:00 Uhr unter einem stahlblauen Himmel. 2-3 Winstärken werden uns wohl entspannt nach Kühlungsborn bringen. image Die noch offenen Regatten zur Warnemünder Woche werden hektisch gestartet und wir segeln frühstückend an der Küste entlang. Entspannung pur. Die Angel geht raus und nach und nach wechseln die Vorfächer von Bord auf den Meeresgrund - wo sie auch bleiben. Angel Joe wird es freuen. Drei Tangdorsche gehen Olaf auf den Leim bzw. an den Haken und auch ein Seestern wird wohl im Badezimmer von Katrin versteinern. image Entspannt geht es nach Kühlungsborn wo der Dorsch in die Pfanne wandert. Auch der nächste Tag brachte den richtigen Wind um nach Hause zu segeln. Katrin macht das gut und am Ende war es eine runde Sache.   Ahoi Rene

Mal raus mit guten Freunden

Ein Wochenende bahnt sich an. Der Wetterbericht sagt, dass es nur am Sonnabendabend regnen soll. Oder gewittern - oder was auch immer. Das spielt in unsere Karten, doch etwas zu schwach windig ist es um Nysted noch einmal einen Besuch abzustatten. Naja, Kühlungsborn scheint uns nicht unangemessen, da wir eh noch die letzten Möglichkeiten ausnutzen wollen, bevor es im nächsten Jahr nach Osten geht. Nachdem Marcel die Pflicht des Einkaufens übernommen hat, trafen wir uns am Freitagabend in Schmarl um ein bisschen nachzufeiern. Der Abend war lau und pünktlich zum Sonnenuntergang saßen alle im Cockpit. image Die neue Fock wurde angeschlagen und begutachtet. Wir werden sie testen in den nächsten zwei Tagen. Der Sonnabend beginnt gemütlich mit Frühstück und dann wollen wir los. Die Sonne scheint als wir in die Warnow segeln. Bei den Motorfähren angekommen, gehen die Schranken gerade herunter. Die Frage stellt sich - bremsen oder Gas geben? Der Traditionssegler neben uns entscheidet sich für Gas geben - wir natürlich mit und dann doch für bremsen - wir natürlich nicht mit. Das Ergebnis, wir fahren durch und der Traditionssegler kommt mitten zwischen den Motorfähren zum Stehen. Kann man machen... image Draußen geht es erst einmal flott voran und Guido und ich grinsen uns an ob der guten Segeleigenschaften der neuen Fock. Dieses Grinsen werden wir im Laufe des Törns nicht mehr verlieren. Meister Huml geht mit zunehmender Begeisterung Ruder und wir genießen das süße Leben. Später fängt die Sonne an "Wasser zu ziehen" und es wird schnell klar - Gewitter! Aber erste einmal flaut es 3sm vor Kühlungsborn ab und Worte wie Wassertemperatur Baden fallen immer häufiger. Also nix wie rein, denn es bedarf einer Abkühlung. image Wir hätten es noch ein Weilchen ausgehalten aber die Insektenwelt begeisterte sich zunehmend für unser Cockpit und so beschlossen wir dem Anleger entgegen zu fahren. Alles klappt reibungslos und das Edeka-Kommando startet. Bier neigt sich dem Ende... image Marcel bebrät uns am Abend und zu gegebener Stunde wird ein Geburtstagsständchen gebracht. Danach Rommè bis um 2:00 Uhr und ab in die Koje. Nicht alle! Im vorderen Teil des Schiffes kungelt man noch verbal bis zum Morgen. image Der Sonntag beginnt damit, dass Schmü vom Skipper die wirkliche Windstärke auf See wissen will. Es weht etwas mehr als gestern und wird uns mit achterlichem Wind nach Hause blasen. Schöne Wellen animieren dann Conni recht schnell die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und ihr Rudertalent unter Beweis zu stellen. Was auch gelingt mit gelegentlichen Rene, Rene!!!!!! Rufen... image Am Ende segelt uns Schmü dann in Richtung Warnemünde und es war klar: "Frau am Steuer - Abenteuer" was hier klar im positiven Sinne gemeint war. Danke Ladys! image Hafenmanöver saß und wir gelangten zu dem Schluss - ein rundum gelungenes Wochenende verbracht zu haben. Ich schließe mich an - hat Spaß gemacht mit euch. image Danke
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